Referenzstory RTL interactive

RTL interactive: Content, der ankommt – dank Interxion

Egal, ob man Kontakte bei wer-kennt-wen.de sucht, Formel 1-Rennen bei sport.de verfolgt, lustige Videos bei clipfish.de anschaut oder das Senderportal rtl.de besucht – realisiert werden diese Angebote von demselben Unternehmen: der RTL interactive GmbH. Dafür benötigt die 100-prozentige Tochter von RTL einen vertrauenswürdigen und leistungsstarken Rechenzentrums-Partner. Seit 2006 arbeitet RTL erfolgreich mit Interxion zusammen.

rtl.de zählt zu den meistgenutzten Online-Angeboten Deutschlands und verzeichnet bis zu 500 Millionen Seitenzugriffe im Monat. Verantwortet und produziert wird das Angebot von der 1999 gegründeten RTL interactive GmbH. Immer auf der Suche nach neuen, innovativen und reichweitenstarken Angeboten, startete das Unternehmen im beginnenden Video-Boom im Internet 2006 as Videoportal clipfish.de. Die große Beliebtheit stellte RTL interactive vor große Herausforderungen in Bezug auf Serverkapazitäten, Bandbreite, Übertragungskosten und die erforderliche Energieversorgung. „Schnell wurde uns klar, dass wir das nur mit einem externen Partner realisieren können. Wir schauten uns verschiedene Anbieter an, und Interxion konnte unsere Anforderungen technisch, vertraglich und organisatorisch am besten erfüllen“, erzählt André Knegt Abteilungsleiter EDV & Infrastruktur Technik Online bei der RTL interactive GmbH.

Herausforderung Serverplätze
Nach einer gemeinsamen Planungsphase konnte RTL interactive im Februar 2007 mit der Installation seiner Server beginnen. Zunächst startete das Unternehmen mit einem einzigen 19-Zoll-Schrank, dessen Kapazitäten schnell erschöpft waren. Ein weiterer Schrank kam hinzu und gegen Ende des Jahres gleich ein ganzer Cage mit 30 Quadratmetern. Mit neuen Internetangeboten waren die Anforderungen nahezu exponentiell gewachsen: Anfang 2007 wurde das Video-on-Demand-Portal RTLnow.de gelauncht, das sich mittlerweile zum führenden Video-on-Demand-Angebot in Deutschland entwickelt hat. Ebenfalls 2007 beteiligte sich RTL interactive am Social Network Deutschland wer-kennt-wen.de, das zurzeit circa drei Milliarden Page Impressions im Monat verzeichnet. Inzwischen benötigte RTL interactive mehr als 300 Server mit entsprechender Infrastruktur. Monatlich liefert das Unternehmen derzeit rund zwei Petabyte an Daten aus, das entspricht 2.000.000.000.000.000 Byte. „Interxion reagierte zügig und flexibel auf unsere Anforderungen. Egal, ob wir Informationen, andere technische Gegebenheiten oder neue Verträge benötigten – Interxion half binnen kürzester Zeit, bot Lösungen an und realisierte diese kompetent und schnell“, so Knegt.

Hohe Verfügbarkeit bei geringeren Übertragungskosten
Oberste Priorität hat für RTL interactive, den Kunden den gewünschten Content zur absoluten Zufriedenheit auszuliefern. Um die höchste Leistungsfähigkeit, Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit der Verbindung sicher zu stellen, nutzt das Unternehmen den IP Multihoming Service (IMH) von Interxion. Über einen einzigen Port können Datenpakete auf direktem Wege über die schnellsten Routen zum Empfänger geschickt werden. Beim Ausfall eines einzelnen Providernetzes bleiben die Systeme und Anwendungen nach wie vor hochperformant erreichbar, der Traffic wird automatisch und ohne Unterbrechung des Services über ein alternatives Netz geleitet. RTL interactive profitiert nicht nur von einem geringeren Kommunikationsaufwand, sondern auch von enormen Kosteneinsparungen, die sich durch die gemeinsame Nutzung des IMH mit anderen Kunden ergeben. „Interxion konnte uns hier einen sehr interessanten Gigabytepreis unterbreiten, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat uns überzeugt“, betont Knegt.

Ein weiterer Vorteil ist die Peering-Möglichkeit über den Internetaustauschknotenpunkt DE-CIX, der bei Interxion angesiedelt ist. Dabei weiß Knegt vor allem auch die Skalierbarkeit zu schätzen: „Gestartet sind wir mit einem Gigabit Port. Dieser wurde in kürzester Zeit redundant aufgesetzt, dann auf zwei 4 Gigabit Ports erweitert. Seit Herbst 2007 nutzen wir zwei 10 Gigabit Ports bei der Multi-Homing-Plattform von Interxion und zwei 10 Gigabit Ports beim DE-CIX. Allerdings steigt die Zahl der Zugriffe auf Videoinhalte über das Internet, und mit neuen Themen wie HDTV und Breitbandfernsehen ist ein Ende der benötigten Bandbreite nicht abzusehen.“ Interxion bietet hierfür eine hervorragende Ausgangsbasis. Die Carrier-Neutralität ermöglicht eine nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit und Flexibilität mit Zugang zu 15 der wichtigsten europäischen Internetaustauschknoten sowie zu den Netzen von insgesamt 450 Netzbetreibern und Service Providern.

Hilfreiche Hände
Im Alltag greift RTL interactive auch immer wieder auf die professionelle Vor-Ort-Unterstützung Hands & Eyes von Interxion zurück. „Gibt es netzwerk- oder hardwaretechnisch ein Problem, kontaktieren wir einfach telefonisch oder per E-Mail die Kollegen von Interxion. Binnen 30 Minuten melden die sich und helfen bei der Lösung. Das läuft reibungslos“, erläutert Knegt und ergänzt: „Gut finde ich auch, dass es möglich ist, sich von externen Lieferanten Produkte oder Komponenten anliefern zu lassen, die dann mit dem Hands & Eyes Support eingebaut werden. Da muss nicht extra einer unserer Kölner Mitarbeiter nach Frankfurt fahren, was natürlich Zeit und Kosten spart.“

Hohe Energieanforderungen gelöst
Eine ständige Herausforderung ist das Thema Energie. Bei der erhöhten Leistungsdichte musste in intensiver Zusammenarbeit ein entsprechendes Klimakonzept ausgearbeitet und umgesetzt werden. Schließlich soll die erforderliche Luftmenge auch genau da ankommen, wo der Kunde sie benötigt. „Wir wissen sehr zu schätzen, dass Interxion hier Schwachstellen aufdeckt und Tipps gibt, wie wir beispielsweise Verkabelungen oder die Reihenfolge der Server zur besseren Kühlung optimieren können“, berichtet Knegt. „Mit besseren CPUs, High-Density-Systemen und GreenIT versuchten wir, den Energieanforderungen gerecht zu werden, aber aufgrund unseres dynamischen Wachstums stießen wir irgendwann an Grenzen“, erzählt Knegt weiter. Deshalb entschied sich RTL interactive als einer der ersten Kunden dazu, zusätzliche Fläche im neuen Rechenzentrum Frankfurt5 zu mieten. Zunächst werden nach und nach 60 Quadratmeter mit Servern gefüllt. „Laut Planung reicht der Platz etwa ein bis eineinhalb Jahre. Interxion hat uns aber eine Erweiterungsoption für zusätzliche 60 Quadratmeter eingeräumt“, erklärt Knegt.

Bereits am 24. Juli 2008, also eine Woche nachdem Frankfurt5 Ready for Service war, zog RTL interactive mit sechs Schränken und 30 Servern ein. Das neue Rechenzentrum entspricht dem neuesten Stand der Technik. Pro Schrank können nicht nur die geforderten 6KW, sondern bis zu 10 KW strom- und klimatechnisch problemlos realisiert werden. Hierfür sorgen unter anderem die stärkere Klimatisierungsinfrastruktur, der hohe Doppelboden von 80 cm und die 2N USV. Flächendeckend garantiert Interxion in Frankfurt5 standardmäßig eine Ausfallsicherheit von 99,999Prozent. „Die technische Umgebung und die Unterstützung durch Interxion sind so gut, dass wir die nächsten zwölf Monate beruhigt angehen können“, so das Fazit von Knegt.

 

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