Internet-Herz in Frankfurt trotzt der Hitze
Internet-Herz in Frankfurt trotzt der Hitze
Interview zum Thema: Wie stark gefährdet die aktuelle Hitzewelle Rechenzentren in Deutschland: Peter Knapp, Geschäftsführer Interxion, Tel. 069 / 40 147 - 142.
Frankfurt am Main 15. Juli 2003 - Die Interxion Telecom GmbH, in dessen Frankfurter Datenzentrum das "das Herz des Internet in Deutschland" pocht, hat weitere Kühlaggregate in Betrieb genommen. Damit gewährleistet der nach eigenen Angaben größte Betreiber von Carrier-neutralen Internet-Rechenzentren in Europa, dass der Internetverkehr in Deutschland trotz der erneuten Hitzewelle nicht zusammen bricht. Über den DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange), den der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco Forum e.V.) im Interxion-Zentrum in Frankfurt am Main betreibt, fließt rund 85 Prozent des gesamten innerdeutschen Internetverkehrs.
Durch die redundante Infrastruktur (mehrfach redundante Netzanbindung, Stromversorgung und nicht zuletzt Kühlung) stellt Interxion sicher, dass der zentrale deutsche Internet-Austauschknoten selbst bei temporären Höchstlasten von 10 Gbit/s Datenvolumen und bei Unfällen wie dem Ausfall der externen Stromversorgung durch ein Gewitter unversehrt bleibt.
Um absolute Ausfallsicherheit zu gewähren hat Interxion im Frankfurter Knoten weitere Kühlaggregate installiert. Dadurch ist über den DE-CIX hinaus der reibungslose Betrieb bei allen 50 Carriern und rund 80 Internet Service Providern sichergestellt, die an das Datenzentrum von Interxion angeschlossen sind. Rechenzentrumsbetreiber, die Ihre Kühlanlagen überlasten und nicht in die Ausfallsicherheit der Rechenzentren investieren, müssen angesichts der derzeitigen Außentemperaturen mit Ausfällen rechnen. Im Gegensatz zu anderen Rechenzentrumsbetreibern musste Interxion trotz Höchstlasten noch nie den Betrieb unterbrechen, so Interxion-Geschäftsführer Peter Knapp.