14-6-2005

Erstes greifbares Resultat der neuen Städtepartnerschaft Frankfurt-Dubai

Erstes greifbares Resultat der neuen Städtepartnerschaft Frankfurt-Dubai
Internet-Telekommunikationsplattform der Golfmetropole nutzt Deutschlands "Internet-Herz" bei Interxion

Frankfurt am Main 14. Juni 2005 - Während heute die Delegation aus dem Golfemirat zur Unterzeichnung des zwischen den Stadtoberhäuptern Petra Roth und Qassim Sultan vereinbarten Partnerschaftsvertrages zwischen den Metropolen Frankfurt am Main und Dubai in den Kaisersaal des Frankfurter Römers kommt, haben die Betreibergesellschaft für den deutschen Internet-Knoten Interxion und die Internet-Telekommunikationsplattform Dubai schon Nägel mit Köpfen gemacht und eine für beide Seiten lohnende Vereinbarung getroffen. Das Telekommunikationsunternehmen Softel, das die Internet-Telekommunikationsplattform in Dubai betreibt, nutzt ab sofort die Interxion-Rechenzentren in Frankfurt für seine Zwecke.

Dubai ist insgesamt die vierzehnte Stadt, mit der Frankfurt eine vertraglich fixierte Verbindung eingeht. Bereits im Februar dieses Jahres hatte eine Wirtschaftsdelegation der Mainmetropole gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Petra Roth die Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten besucht. Sie ist sich dort mit dem Oberbürgermeister Dubais schnell über eine insbesondere wirtschaftliche Kooperation beider Städte einig geworden. Die Erwartungen sind hoch: Sowohl Frankfurt am Main als auch Dubai beherbergen Spitzeninstitutionen in den Bereichen Finanzwesen, Dienstleistung, IT, Telekommunikation, Medien, Bio- und Wissenstechnologien. " Wir begrüßen Softel als erstes Unternehmen aus Dubai, das sich in Frankfurt niederlässt. Ich bin sicher, dass sich zwischen den beiden Städten mit teilweise ähnlichen Schwerpunkten und Entwicklungspotenzialen weitere Perspektiven für eine enge Zusammenarbeit abzeichnen werden", kommentiert Oberbürgermeisterin Petra Roth die Entwicklung.

Dank des zügigen Abschlusses mit der Internet-Telekommunikationsplattform Dubais hat Interxion eine Vorreiterrolle übernommen, die Vorbild für weitere Übereinkünfte sein sollte. "Hier hat die Politik auf Anhieb zu einem greifbaren Resultat geführt, das für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main nicht hoch genug einzuschätzen ist und Arbeitsplätze schafft.", so Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion.


"Wir haben uns für den Standort Frankfurt und somit für das Interxion-Rechenzentrum entschieden, da uns hier eine in Europa einzigartige Infrastruktur zur Verfügung steht, die es uns erlaubt - im Gegensatz zu anderen Standorten - unkompliziert und kostengünstig mit allen wichtigen Netzbetreibern zu kooperieren", sagt Daniel Soentgerath, Geschäftsführer von Softel über das Datenzentrum von Interxion. Durch die Hochsicherheits-Rechenzentren fließt der überwiegende Teil des Internetverkehrs in Deutschland. Mehr als 200 Unternehmen nutzen die Frankfurter Rechenzentren zum Betrieb geschäftskritischer Applikationen und zum Austausch von Daten. Die Rechenzentren sind hochverfügbar und können monatelang ohne Stromversorgung auskommen und sogar heißesten Temperaturen, wie sie auch in den Wüstenregionen des Nahen Ostens vorkommen, standhalten.

Der heutigen Veranstaltung wohnen prominente Gäste bei. Anwesend sind neben anderen hochrangigen Personen der Oberbürgermeister der Stadt Dubai, Qassim Sultan und Jassim Darwish, Generalsekretär für städtische Angelegenheiten der Vereinigten Arabischen Emirate.

 

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