Interxion-Service für neues Gesetz zur Langzeitspeicherung
Interxion-Service für neues Gesetz zur Langzeitspeicherung
Frankfurt am Main, 9. Februar 2005 - Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt in Deutschland das Gesetz zur Langzeitaufbewahrung von Firmendaten gemäß den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit von digitalen Unterlagen (GDPdU). Darauf weist die Interxion Telecom GmbH hin und bietet zugleich einen Datensicherungsdienst an, der Unternehmen die vom Gesetzgeber geforderte Langzeitarchivierung der Daten in maschinenlesbarer Form in einer Hochsicherheitsumgebung ermöglicht.
Mit dem "Secure Data Service" (SDS) lassen sich wichtige Betriebsdaten über das Internet im Hochsicherheitszentrum von Interxion in Frankfurt am Main sichern und im Bedarfsfall von dort wieder zurückholen. Damit können Unternehmen auf einen Schlag die Grundlagen für das vom Bundesfinanzministerium verlangte rechnergestützte Prüfungsverfahren schaffen, ohne in eigene Rechner- und Speicherkapazitäten zu investieren, betont Interxion.
Strafrechtliche Folge für Geschäftsführer und Vorstände
"Die wenigsten Unternehmen vor allem aus dem Mittelstand sind sich ihrer langfristigen Aufbewahrungspflicht digitaler Daten seit Anfang des Jahres bewusst, geschweige denn dafür gerüstet. Bei einer behördlichen Überprüfung etwa im Rahmen einer Betriebsprüfung drohen den Firmen indes empfindliche wirtschaftliche Nachteile etwa durch Steuerschätzungen, von den strafrechtlichen Konsequenzen für Geschäftsführer und Vorstände gar nicht zu reden, sollten die Daten nicht verfügbar sein", beleuchtet Interxion-Geschäftsführer Peter Knapp eine bislang wenig beachtete Gefahrenquelle vor allem für die mittelständische Wirtschaft in Deutschland.
Um dem seit Anfang des Jahres gesetzlich verankerten Zugriffsrecht der Finanzbehörden auf sämtliche elektronische Unternehmensdaten nachzukommen, empfiehlt Peter Knapp die regelmäßige Datenspeicherung im eigenen Interxion-Hochsicherheitszentrum. Interxion stellt im Rahmen von SDS nicht nur Speicherplatz im Frankfurter Rechenzentrum bereit, sondern auch eine "intelligente" Software, die regelmäßig ohne menschliches Zutun eine Kopie des Firmenservers erstellt und verschlüsselt im Datenzentrum ablegt.
Für die Übermittlung der Daten über das Internet genügt ein einfacher DSL-Anschluss. Nur beim ersten Mal müssen alle zu sichernden Datenbestände überspielt werden. Ab diesem Zeitpunkt erkennt die SDS-Software selbstständig, welche Daten sich seit der letzten Speicherung verändert haben und überträgt nur noch die geänderten Datenblöcke.
Bei Totalverlust der Daten droht die Insolvenz
"Die regelmäßige Sicherung schützt vor allem kleinere und mittlere Unternehmen nicht nur vor dem Keulenschlag der Behörden, sondern auch vor dem Super-GAU durch Datenverlust auf dem Firmenserver", sagt Peter Knapp. "Beim Totalverlust etwa durch einen Systemcrash ist in vielen Fällen die Insolvenz vorprogrammiert", weist der Interxion-Chef auf das hohe wirtschaftliche Risiko hin, das durch den neuen SDS-Service abgesichert werden kann.
Der SDS-Service kann Dateien unter Unix, Windows und Novell Netware sowie auch professionelle Datenbanksysteme wie Oracle, Microsoft SQL Server und Exchange Server im laufenden Betrieb sichern (Hot Backup). Bei Bedarf werden nicht nur die Daten, sondern auch die Programme bei Interxion abgelegt, um im Fall der Fälle auf eine voll funktionsfähige Softwareumgebung zurückgreifen zu können.