03-27-2008

Defibrillatoren für mehr Sicherheit
Interxion hat seine beiden Rechenzentrumsstandorte in Düsseldorf und Frankfurt jeweils mit einem Defibrillator ausgestattet.


Erleidet ein Mitarbeiter lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern, kann nun mit gezielten Stromstößen seine normale Herzaktivität wieder hergestellt werden. Kammerflimmern liegt in circa 85 Prozent aller plötzlichen Herztode anfangs vor, der plötzliche Herzstillstand fordert mehr Opfer als Brustkrebs, Prostatakrebs, AIDS, Wohnungsbrände und Verkehrsunfälle zusammen und ist damit die führende Todesursache in Europa. Da bei den Herzrhythmusstörungen das Gehirn nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird, ist der frühest mögliche Einsatz der Defibrillation entscheidend, um Hirnschäden zu verhindern. Mit jeder Minute, die ohne Defibrillation vergeht, sinken die Überlebenschancen des Betroffenen um sieben bis zehn Prozent.

Die so genannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) bei Interxion sollen die Sicherheitsvorkehrungen für die eigenen Mitarbeiter sowie die Mitarbeiter der Kunden deutlich erhöhen und können im Ernstfall Leben retten. Sie wurden speziell für die Anwendung im Rahmen der Ersten Hilfe entwickelt.

Defibrillator


Erfahren Sie hier mehr über die Anwendung der Defibillatoren

Zur Sicherheit für den Laien analysiert eine Software automatisch den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem negativen Messergebnis wird die Funktion zur Impulsabgabe frei geschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. Zudem geben die Geräte genaue Sprachanweisungen zur Defibrillation und zur Herz-Lungen-Wiederbelebung. Damit mögliche Bedienfehler weit gehend ausgeschlossen sind, schult Interxion zusätzlich sein Personal.

 

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