1. Frankfurter Symposium für digitale Infrastruktur
Mehr als 200 Branchenvertreter besuchten am 26. November das 1. Frankfurter Symposium für digitale Infrastruktur, zu dem die IHK Frankfurt gemeinsam mit Interxion in die Mainmetropole geladen hatte. IHK-Präsident Dr. Mathias Müller unterstrich zur Eröffnung der Veranstaltung die Bedeutung des Standorts: „Zahlreiche visionäre Unternehmer haben dafür gesorgt, dass Frankfurt in wenigen Jahren zur Metropolregion der digitalen Infrastruktur geworden ist." So hat allein Interxion seit seiner Ansiedlung in Frankfurt vor zehn Jahren rund 100 Millionen Euro investiert. „Frankfurt hat mit einer solchen Bündelung von Colocation-Ressourcen und Glasfasernetzen ein nicht replizierbares Alleinstellungsmerkmal", erklärte Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland. Das belegt auch eine aktuelle Studie der Goethe-Universität, die Prof. Dr. Roman Beck unter dem Titel „Wertschöpfung in digitalen Netzen“ vorstellte. Dass sich der Standort Frankfurt zum Zentrum der digitalen Wirtschaft entwickelt hat, betonte auch Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt. Auf die wichtige internationale Rolle des Standorts wies Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. hin. So würden beispielsweise große Teile des osteuropäischen Internetverkehrs über den in der Mainmetropole ansässigen DE-CIX abgewickelt. Dr. Rudolf Kriszeleit, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, formulierte die Absicht seiner Regierung, bis Ende 2011 alle bestehenden Versorgungslücken im Bundesland zu schließen.
Video zum 1. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur
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