Power On: Eröffnung des Rechenzentrums FRA6
Mehr als 300 Gäste waren am 18. August der Einladung gefolgt, das sechste Interxion Hochleistungsrechenzentrum in Frankfurt feierlich zu eröffnen. Für die Einweihung hatte sich Interxion etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie fand ganz unkonventionell direkt im neuen Rechenzentrum statt. Mit der festlichen Beleuchtung und stimmungsvollen Dekoration eignete es sich hervorragend als gemütliche Location. Gleichzeitig sorgten Details wie beleuchtete Serverschränke und angestrahlte Fotos von technischen Installationen dafür, dass die Gäste einen Einblick in den Rechenzentrumsalltag gewinnen konnten.
Reibungsloser Bau auf Vertrauensbasis
In seiner Begrüßungsrede dankte Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland, besonders den Kunden. Durch die Auslastung der vorhandenen Rechenzentren habe Interxion keine andere Wahl gehabt, als weiter in den Standort Frankfurt zu investieren. Knapp bedankte sich zudem bei der ARGE – dem Zusammenschluss der Unternehmen, die das Rechenzentrum FRA6 bauten. Von der Grundsteinlegung bis zum fertigen Bau sei die Zusammenarbeit partnerschaftlich verlaufen, sodass gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde statt unnötig Briefe auszutauschen. „Ich habe es in einem Projekt noch nie erlebt, dass es zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer keinen Schriftverkehr gab, außer einem wöchentlichen Protokoll. Außerdem wurde der Budgetrahmen eingehalten und das Rechenzentrum bereits deutlich vor dem vereinbarten Fertigstellungstermin an uns übergeben“, sagte er.
Knapp wies in seiner Rede darauf hin, dass die Branche in der Politik teilweise noch nicht den Stellenwert besäße, der ihr zukomme. Die Verfügbarkeit digitaler Infrastruktur in all ihrer Komplexität sei eine Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig nahm er die Stadt Frankfurt und die Landesregierung Hessen von der Kritik aus. Die Entscheidungsträger hätten frühzeitig die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors erkannt und unterstützten kontinuierlich die Tätigkeit von Interxion. Das zeige auch die heutige Anwesenheit von Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, und Nicola Beer, Staatssekretärin für Europaangelegenheiten im Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa.
Spitzentechnologie der Rechenzentren sichert Wettbewerbsfähigkeit
Oberbürgermeisterin Petra Roth bestätigte, die Stadt habe ein hohes Interesse an den Produkten von Interxion, denn der Stellenwert von digitaler Infrastruktur sei in Frankfurt schon lange angekommen. 75 Prozent aller Internetbewegungen gingen derzeit über Frankfurt. „Der ständig wachsende Rechenzentrumscampus von Interxion bildet einen überaus bedeutsamen Teil der Infrastruktur, die Frankfurt zum wichtigsten Internet- und Datenverkehrsknoten in Europa gemacht haben. Mit der Spitzentechnologie der hier ansässigen Rechenzentren wird in Hochgeschwindigkeit der sichere Transport und die weltweit hohe Verfügbarkeit der enormen Datenmengen gewährleistet. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus der Wirtschaft sowie auch für die Leistungsfähigkeit der modernen öffentlichen Verwaltungen.“
Die Staatssekretärin für Europaangelegenheiten, Nicola Beer, überbrachte die Grüße und guten Wünsche der hessischen Landesregierung und erklärte, auch die Europäische Union habe die Bedeutung der IKT erkannt. Deshalb habe sie im Mai 2010 im Rahmen der Strategie Europa 2020 eine umfassende Digitale Agenda vorgelegt, die zum zukünftigen Wachstum und Wohlstand in Europa beitragen soll. Ein Punkt der Agenda sei die Verbesserung des Zugangs zu schnellem Internet. „Interxion treibt mit der Eröffnung des sechsten Rechenzentrums in Frankfurt diesen schnellen Zugang voran und trägt erheblich dazu bei, die Agenda umzusetzen“, sagte sie.
Power On für Rechenzentrum FRA6
Nach den einleitenden Worten schritten Petra Roth, Nicola Beer und Peter Knapp zur Tat: Als symbolischen Akt der Inbetriebnahme starteten sie gemeinsam einen der Dieselgeneratoren des Rechenzentrums. Danach feierten alle gemeinsam bis spät in die Nacht bei leckerem Fingerfood und netten Gesprächen – mitten im größten Datenumschlagsplatz der Welt.
Videos zur Eröffnungsfeier: Weitere Impressionen: Das berichtet die Presse: